„Ich glaube, ums Istaf beneidet uns die ganze Welt“: Speerwerfer Johannes Vetter.
Foto: Imago Images/Tilo Wiedensohler

Berlin - Johannes Vetter, die neue Speerspitze der deutschen Leichtathletik, ist am Donnerstag mit Robert Harting in Berlin unterwegs gewesen: zum Frühstück im Babuschka in Weißensee. Der Diskus-Olympiasieger von 2012 bestellte sich ein Rührei, der Speerwurf-Weltmeister von 2017 zweieinhalb russische Frühstücksportionen. Währenddessen rotierte Vetters Wäsche bei Hartings daheim in der Waschmaschine. Der 27-Jährige weiß, dass am Sonntag viele anders auf ihn schauen als vorher. Dass das Interesse an ihm größer ist seit seinem phänomenalen Wurf auf 97,76 Meter vor wenigen Tagen in Polen. Es war der zweitweiteste Speerwurf überhaupt. Wer im Mittelpunkt steht, will gut aussehen und saubere Klamotten tragen.

Das Internationale Stadionfest (Istaf) im Berliner Olympiastadion (17.30 Uhr, ARD) bietet Vetter die Bühne, sich zu zeigen: den deutschen Fernsehzuschauern und dem Berliner Publikum. 3500 Zuschauer hat das Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf zugelassen, sodass mit Athleten, Betreuern, Helfern und Personal beim Istaf 5000 Menschen gleichzeitig im Stadion sind. Mehr ist aktuell nicht erlaubt.

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