Berlin - Die Szene beim Sieg gegen Bonn wurde gleich mehrfach wiederholt. Natürlich weil der Dreier aus sehr großer Distanz getroffen wurde, aber auch wegen der anschließenden Geste von Jonas Mattisseck: des doppelten Fingerzeigs auf den eigenen Kopf. Genau dort werden Entscheidungen getroffen, häufig in Bruchteilen von Sekunden. Zwischen den Ohren aber entsteht auch die richtige Motivation, die richtige Einstellung zum Spiel. Im Basketball ist die in der Offensive für die meisten Spieler nicht schwer zu finden. Endlos lange Dreier, spektakuläre Pässe sowie Abschlüsse am Korb steigern das Selbstvertrauen und sehen natürlich für die Fans gut aus. Mit dem Spiel am anderen Ende des Feldes ist es hingegen so eine Sache. Gute Verteidigung ist Einstellungssache, bekommt man gerade im Nachwuchs immer zu hören. Auch Jonas Mattisseck sagt, dass er früher für gutes Verteidigen nicht so bekannt gewesen sei. Als er an seine Jugendzeit beim VfL Lichtenrade denkt, muss er lachen. Erst als er zur NBBL-Mannschaft Alba kam, musste er verteidigen und habe es dort auch richtig gelernt. „Davor habe ich mich weniger darauf konzentriert, das war nicht meine riesen Leidenschaft.“

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