Trier - Joshiko Saibou hat dicke Eisbeutel um seine Knie gebunden, das Training mit den Kollegen der deutschen Basketball-Nationalmannschaft in Trier liegt nur wenige Minuten zurück. „Das ist reine Prophylaxe“, sagt er und grinst. Die Gelenke sind in Ordnung, das große Abenteuer kann beginnen. „Einen Kindheitstraum“, nennt Saibou die Olympischen Spiele. In Tokio wird er wahr werden, denn der Aufbauspieler hat sich mit Deutschland auf den letzten Drücker qualifiziert. Der Ausdruck in den Augen von Saibou wirkt klar und fokussiert, wenn er über Japan und die Chancen spricht, mit Deutschland beim Olympischen Turnier überraschen zu wollen. Der Mann hat Lust auf die kommenden Wochen. Vermutlich hat das auch etwas damit zu tun, dass er vor einem Jahr weiter von der Teilnahme in Tokio entfernt war als seine Oma.

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