Obenauf: Saeid Mollaei in einem Bundesliga-Duell für den KSV Esslingen gegen den VfL Sindelfingen.
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Düsseldorf - Saeid Mollaei darf nicht reden, genauer gesagt: Er soll nur einmal reden. Für den Montag kommender Woche ist in Düsseldorf eine Pressekonferenz des Internationalen Judo-Verbandes (IJF) anberaumt, auf der sich der Judoka aus dem Iran erklären soll. Dann tritt er wieder aus dem Lichtkegel der Öffentlichkeit, so ist zumindest der Plan. Zuvor tritt Saeid Mollaei an diesem Sonnabend beim Grand Slam in der Klasse bis 81 Kilogramm an, um seine Form zu testen. Mollaei soll sich auf den Sport konzentrieren. Das ist auch sein eigener Wunsch, nach wie vor, doch das war in den vergangenen Monaten schwer, denn der 28-Jährige hat eine Praxis öffentlich gemacht, die zur Sperre für den iranischen Judo-Verband geführt hat.

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