Kahn vor Hauptversammlung: Hainer „wertvoller Impulsgeber“

Kurz vor der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München hat Vorstandschef Oliver Kahn die Verdienste von Präsident Herbert Hainer für den deutschen Fußball...

Der Vorstandschef des Fußball-Bundesligisten FC Bayern München: Oliver Kahn.
Der Vorstandschef des Fußball-Bundesligisten FC Bayern München: Oliver Kahn.Enrique Huaiquil/dpa

München-Kurz vor der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München hat Vorstandschef Oliver Kahn die Verdienste von Präsident Herbert Hainer für den deutschen Fußball-Rekordmeister hervorgehoben.

„In den drei schwierigen, von der Pandemie geprägten Jahren hat er als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender immer seinen Kurs gehalten. Der Austausch mit ihm ist unschätzbar wichtig, seine Erfahrung und sein strukturiertes Vorgehen machen ihn zu einem wertvollen Impulsgeber“, twitterte Kahn.

Hainer (68) war vor drei Jahren als Nachfolger von Uli Hoeneß zum Vereinspräsidenten gewählt worden. Der frühere Adidas-Chef ist auch Vorsitzender des Aufsichtsrats beim FC Bayern. Kahn (53) ist seit 2020 beim Serienmeister als Vorstandsmitglied zurück. Seit dem 1. Juli 2021 ist er Vorstandsvorsitzender und Nachfolger in diesem Amt von Karl-Heinz Rummenigge. Kahns Vertrag ist bis ins Jahr 2025 datiert.

Sponsorenbeziehung zu Katar sorgt für Fan-Ärger

Es sei „schon wieder fast drei Jahre her“, dass Hainer ihn beim FC Bayern zurück begrüßt habe, so Kahn. „Nun freue ich mich sehr, dass er bei der morgigen JHV erneut für die Vereinsspitze kandidiert.“ Hainer passe perfekt zum Verein und lebe den Club. „Wir wünschen uns, auch die nächsten drei Jahre mit ihm gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Wir alle haben große Ziele. Dafür stehen wir zusammen“, erklärte Kahn.

Die Bayern-Bosse hoffen am Samstag (18.00 Uhr) bei der Versammlung im Audi Dome auf ein gutes Wahlergebnis für Hainer und auf einen ruhigeren Verlauf als bei der Vorjahresveranstaltung. Damals hatte das Reizthema Katar für Streit und am Ende für Chaos gesorgt.

„Mir hat das auch unheimlich leidgetan, dass diese Hauptversammlung so ein Bild des FC Bayern München nach außen transportiert hat“, hatte Hainer wiederholt eingeräumt. Für Fan-Ärger sorgt die seit Jahren kontrovers diskutierte lukrative Sponsorenbeziehung zur Fluggesellschaft Qatar Airways.