Berlin - Die Vorbereitungen für die nationalen Special Olympics biegen auf die Zielgeraden. Eine Woche vor der Eröffnung den Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderung im Stadion An der Alten Försterei am 19. Juni (19.30 Uhr) fiebern vor allem die Athletinnen und Athleten dem Start entgegen. „Ich kann nicht mehr so gut schlafen“, sagte Kanutin Juliana Rößler auf einer Pressekonferenz am Sonntag in der rbb-Dachlounge. Mehr als 4000 Sportlerinnen und Sportler werden in 20 Sportarten beim größten inklusiven Sportevent in Deutschland antreten.

Die Spiele sind zugleich die Generalprobe für die internationalen Special Olympics im kommenden Jahr in Berlin stattfinden. Mit insgesamt über 7000 Sportlerinnen und Sportlern aus 190 Ländern werden die internationalen Spiele das größte Sportereignis in Deutschland seit den Olympischen Spielen 1972 in München sein. Die nationalen Spielen dienen zugleich als Qualifikations-Veranstaltung für die internationalen Spiele.

Kanutin Rößler, die in drei Wettbewerben antritt und stets die Goldmedaille anstrebt, hofft dabei auf viele Zuschauer. Die Zuschauer können sich auf das Großereignis mit dem vom rbb produzierten Film „Special Olympics - Spiele ohne Grenzen“, der am kommenden Samstag um 17.20 Uhr im rbb gezeigt wird und ab dem 13. Juni bereits in der Mediathek abgerufen werden kann.