Kein Anruf, kein Fax, kein Brief: Mainz plant mit Svensson

Sportdirektor Martin Schmidt befürchtet keinen baldigen Abgang von Erfolgstrainer Bo Svensson beim FSV Manz 05.

HANDOUT - Mainz-Trainer Bo Svensson (r) steht neben Sportdirektor Martin Schmidt neben einem Logo des Vereins.  nz 05/dpa
HANDOUT - Mainz-Trainer Bo Svensson (r) steht neben Sportdirektor Martin Schmidt neben einem Logo des Vereins. nz 05/dpaMarcel Lorenz/rscp-photo.net/Mai

Mainz-Sportdirektor Martin Schmidt befürchtet keinen baldigen Abgang von Erfolgstrainer Bo Svensson beim FSV Manz 05.

„Wir haben noch viel miteinander vor. Deshalb denken wir auch, dass das überhaupt kein Thema bei uns ist“, sagte der 55-Jährige am Sonntag im Sport1-„Doppelpass“. Es habe noch kein interessierter Club, der einen neuen Chefcoach sucht, angerufen, sagte Schmidt. „Fax kam auch keines, Brief auch nicht.“.

Der frühere FSV-Profi Svensson hatte die Mainzer im Januar 2021 als klarer Abstiegskandidat übernommen und nach der besten Rückrunde der Vereinsgeschichte zum Klassenerhalt geführt. In der vergangenen Spielzeit musste der Verein nie zittern und wurde am Ende Tabellenachter. Der 43 Jahre alte Däne hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024. „Bo hat damals signalisiert: Ich komme, um ein Projekt zu starten“, betonte Schmidt.

Der frühere Mainzer Trainer war in der Winterpause 2020/2021 ebenso wie Ex-Manager Christian Heidel nach Mainz zurückgekehrt. Unter Heidel hatte der Club einst die späteren Startrainer Jürgen Klopp und Thomas Tuchel eingestellt. „Ich glaube, das hat einfach viel damit zu tun, dass man den Trainer machen lässt“, sagte Schmidt über das Erfolgsgeheimnis der Mainzer Trainerschule.