Berlin - Bei ihren Derbys gegen Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach haben der 1. FC Union Berlin und der 1. FC Köln im November des vergangenen Jahres zum letzten Mal in ausverkauften Stadien gespielt. Im direkten Duell geben die beiden Bundesligisten am Freitagabend (20.30 Uhr) den Startschuss für die Rückkehr der Vollauslastung. Freiburg, Bielefeld, Hoffenheim oder Dortmund werden nachziehen, haben ebenfalls wieder die Möglichkeit, an diesem Wochenende nach dem Wegfall der Corona-Maßnahmen vor vollen Rängen spielen zu können. Beim 1. FC Union geschieht das am Freitagabend mit dem Wegfall der 3G-Regel und der Maskenpflicht im Stadion An der Alten Försterei.

Nicht an jedem Standort wird in diesem Punkt identisch verfahren. Borussia Dortmund beispielsweise darf zwar die volle Kapazität seines Stadions nutzen, wendet allerdings weiterhin die 3G-Regel an. Zuschauer müssen also geimpft, genesen oder getestet sein. Die Pflicht zum Tragen einer Maske entfalle zwar, aber die Dortmunder empfehlen dennoch, „die Maske überall dort zu tragen, wo Abstände nicht eingehalten werden können“. Auch Arminia Bielefeld und die TSG Hoffenheim haben angekündigt, dass sie zumindest bei ihren Heimspielen an diesem Wochenende nur unter Anwendung der 3G-Regel den Einlass ins Stadion gewähren – in Hoffenheim gilt zudem weiterhin vor und im Stadion die Pflicht zum Tragen einer Maske.

Doch auch beim 1. FC Union Berlin gelten weiterhin ein paar Regeln, an die sich vor allem zwei Berufsgruppen halten müssen. „Indoor werden weiterhin alle Mitarbeiter Masken tragen müssen, wir behalten alle Schutzmaßnahmen insbesondere für die Lizenzspielermannschaft in vollem Umfang bei“, sagte Medienchef Christian Arbeit am Donnerstag im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Köln. „Das bedeutet für alle Medienvertreter und alle Leute, die bei uns im Haus tätig sind, weiterhin Maskenpflicht. Wir riskieren keine Beeinträchtigung des Spielbetriebes unserer Mannschaft.“ Im Freien allerdings ist die Pflicht, genau wie die vorher geltende 3G-Regelung, aufgehoben.

Ähnlich werden auch die Eisbären Berlin ab Sonntag bei ihren Heimspielen in der Arena am Ostbahnhof verfahren. Im letzten Hauptrundenspiel gegen Bietigheim ab 14 Uhr entfällt der vorherige Nachweis des Impf- oder Teststatus aller Zuschauer. Auch das Tragen einer Maske wird keine Pflicht mehr sein, aber von den Eisbären dringend zum Eigen- und Fremdschutz empfohlen. Zudem müssen auch hier in Bereichen, wo Kontaktmöglichkeiten mit Spielern entstehen, weiterhin Masken verpflichtend getragen werden.