Präsident Dirk Zingler und der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Koch verfolgen auf der Tribüne das Geisterspiel des 1.FC Union gegen Düsseldorf. Beide wollen wieder mehr Menschen im Stadion haben. 
Foto: Imago Images/Oliver Behrendt

Berlin - Die Worte von DFL-Boss Christian Seifert bei der Nicht-Überreichung der Meisterschale in Wolfsburg an den FC Bayern - Kapitän Manuel Neuer nahm sie sich schlussendlich selber - müssen Union-Boss Dirk Zingler wehgetan haben. „Ja, es sieht anders aus, es hört sich anders an, und es fühlt sich anders an. Aber das war die einzige Bundesliga, die möglich war. Und die neue Saison wird mindestens zu Beginn noch genauso aussehen“, sagte der Bundesliga-Chef. Zingler hingegen hatte lautstark im Vorwort des Programmheftes zum Düsseldorf-Spiel für eine Liga mit Vollauslastung geworben.

„Ich wünsche mir für den Start der neuen Saison klare und verständliche Regeln für die Wiederzulassung von Menschen zu Großveranstaltungen ohne Abstandsregeln“, so Zingler. Denn ohne Zuschauer sieht er die Gefahr, dass das Erlebnis Fußball bei fortdauernder Geister-Atmosphäre beschädigt werde. Man zerstöre derzeit das, „was wir bisher genau auf diese Art und Weise lieben und was Teil unseres sozialen Lebens war“, so Zingler, der ja nie müde wird zu betonen:   „Wir spielen Fußball für die Menschen im Stadion.“

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