Berlin/Budapest - Die beiden schätzen sich, ärgern sich aber auch gern mal. So hat Jürgen Klopp erst neulich erzählt, wie er vor vier Jahren nach einem Champions-League-Spiel zwischen dem FC Liverpool und der TSG Hoffenheim in den Katakomben des Stadions an der Anfield Road nach seinem Trainerkollegen Julian Nagelsmann suchte. 4:2 hatten die Reds gewonnen, Klopp wollte Nagelsmann noch mal zum mutigen Auftritt der Kraichgauer gratulieren, fand den jungen Landsmann schließlich in einem kleinen Kämmerchen. Mit seinem Co-Trainer saß der da über seinen Laptop gebeugt, vertieft in der Analyse des soeben zu Ende gegangenen Fußballspiels. Klopp, so berichtete er selbst, störte den Moment, schritt herbei, klappte das Laptop zu und sagte: „Komm, hör auf, es ist eh vorbei. Nach dem Schlusspfiff kann man nicht mehr gewinnen. Das ist meine Erfahrung.“

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