Leiden ohne zu beleidigen: Fußballfans demonstrieren beim Pokalspiel von Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen.
Leiden ohne zu beleidigen: Fußballfans demonstrieren beim Pokalspiel von Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen.
Foto: Imago Images

Berlin - Es war ein interessantes Statement, das Manuel Neuer am Dienstag in der Gelsenkirchener Fußball-Arena abgab. Hunderte, vielleicht Tausende Menschen hatten ihn während der Partie des FC Bayern auf Schalke mehrfach und laut als „Hurensohn“ beschimpft. Neuer jedoch erwiderte etwas später auf die Frage nach der Stimmung im Stadion: „Es war positiv, muss man ganz klar sagen. So gehört sich das. Unterstützung für beide Mannschaften, es gab keine Anfeindungen.“ Als Teenager hatte der Torhüter der deutschen Nationalmannschaft selbst in der Schalker Nordkurve gestanden, er pflegte enge Verbindungen zur Ultra-Gruppierung „Buerschenschaft“, womöglich hat auch er schon so manchen Gegner beleidigt. So wie es in den Stadien seit Jahrzehnten üblich ist.

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