Deutschlands ranghöchster Politiker bei den Winterspielen gab sich leger. Im roten Pullover setzte sich Innenminister Thomas de Maizière vor die Kameras und Mikrofone. Der Gastgeber erhielt sein Lob: „Die Olympischen Spiele gehören nach Meinung der Sportler zu den bestorganisierten, die sie je erlebt haben“, auch wenn de Maizière „etwas das Überschwängliche von Vancouver und London fehlte“.

Der CDU-Politiker schwärmte zur Halbzeit der Spiele auch von den deutschen Leistungen. „Die bisherige Bilanz ist, was Gold angeht, sehr gut. Was die Medaillenzahl angeht, gut“, sagte er. Und wollte sich dann aber zu den Defiziten nicht weiter auslassen, als beginne vor allen Dingen bei den Schwächen die Autonomie des Sports, die der stets für sich reklamiert, auch wenn er das Geld vom Bund gern nimmt. Und zu den 130 Millionen Euro pro Jahr gern künftig auch noch dauerhaft 40 Millionen Euro Nachschlag hätte. In der Frage allerdings streute de Maizière ganz beiläufig eine vom Vorgänger schon gepflegte Absage ein: „Die Bäume wachsen nicht in den Himmel.“

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