Gleich mehrfach mussten die Schiris Al-Dersimspor in der Vergangenheit Rot zeigen.
Foto: Noah Wedel/imago images

Berlin - Das Sportgericht des Berliner Fußball-Verbandes (BFV) hatte über den Berlin-Ligisten Al-Dersimspor ein Urteil zu fällen. Und das fiel nach Ansicht des Schiedsrichterausschusses des Verbandes viel zu milde aus. Ein Spieler wurde wegen eines Angriffs auf einen Schiedsrichter bis zum 31. Dezember 2020 gesperrt und muss ein Anti-Gewalt-Training absolvieren, wenn er wieder spielen will. Auf eine Schwarze Liste gesetzt, wie vom Schiri-Ausschuss und vom Spielausschuss gefordert, wurde er jedoch nicht. Zudem muss die komplette Mannschaft von Al-Dersimspor, die in der Berlin-Liga um den Klassenerhalt kämpft, bis zum 31. März 2020 eine Regelschulung absolvieren. Bei Heimspielen muss Al-Dersim fünf Ordner stellen, die sich beim Referee vor Spielbeginn melden müssen.

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