Im letzten Versuch von Ante Covic, auf das Spiel seiner Mannschaft einzuwirken, steckte eine gewisse Symbolik für die am Ende klare 0:3-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg. Herthas Cheftrainer probierte mit einem DIN A5 großen Zettel, den er Maximilian Mittelstädt übergab, seinem Team den letzten taktischen Impuls zu geben. „Ich wollte die Viererkette auflösen und Nik (Stark, d. Red.) nach vorne ziehen, damit wir die letzten acht Minuten noch die Brechstange rausholen“, erklärte Covic am nächsten Tag. Die Strategie ging nicht auf, den Ausgleich mit langen Bällen auf die kopfballstarken Marko Grujic, Davie Selke, Vedad Ibisevic und Stark zu erzwingen. Das lag auch daran, dass, bevor der niedergeschriebene Plan umgesetzt und Mittelstädt den Zettel weiterreichen konnte, der Ball ein zweites Mal im Hertha-Tor einschlug (82. Minute). Ante Covics Heimpremiere ging verloren, weil den Berlinern schlichtweg die richtige Balance und das richtige Timing fehlten. „Wichtig wird, dass wir daraus gute Schlüsse ziehen und es schnellstmöglich korrigieren“, forderte Covic.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.