Gelsenkirchen - Widerstand bei den Fans, Widerspruch aus der Politik. Der FC Schalke kommt auch nach der Entscheidung von Clemens Tönnies, sein Amt beim FC Schalke 04 als Aufsichtsratschef drei Monate ruhen zu lassen, nicht zur Ruhe. Der vom Ehrenrat des Revierclubs nach einer mehrstündigen Sitzung mitgetragene Vorschlag des Vereinspatrons sorgte für lebhafte Reaktionen. Selbst treue Anhänger gingen auf Distanz und forderten weiterreichende Konsequenzen. „Clemens Tönnies kann so nicht mehr das Gesicht von Schalke sein“, sagte Manfred Beck von der Schalker Fan-Initiative am Mittwoch im Interview mit Radio Emscher-Lippe.

Dass Aufsichtsratschef Tönnies nach seinen als rassistisch empfundenen Äußerungen nur für kurze Zeit sein Amt ruhen lässt, hält Beck für nicht ausreichend. „Ich hoffe, dass das nicht das endgültige Ergebnis ist, sondern dass dies erstmal ein Zwischenergebnis ist. Wir sind enttäuscht darüber, weil wir schon erwarten und es für richtig halten, dass das zu einer endgültigen Lösung wird.“ Beck wollte in Gesprächen mit weiteren Medien nicht ausschließen, dass es „im ersten Heimspiel zu Aktionen der Fans kommt“.

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