Fehlentwicklungen im Profifußball? "Ich bin überzeugt, dass der DFB eine Initiative ergreifen kann", sagt Union-Präsident Dirk Zingler.
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Berlin - Es ist noch nicht lange her, am 11. März war es, da schrieb Dirk Zingler, der Präsident des 1. FC Union, in einem Offenen Brief an die Anhänger des Bundesliga-Aufsteigers: „Wohl niemand von uns hätte sich je ein Geisterspiel im Stadion An der Alten Försterei vorstellen können. Fußball ohne Menschen ist für uns kein Fußball.“  Und jetzt? Drauf gehustet. Wer in der Kommerzmaschinerie Profifußball steckt, wird von ihr durchgezwirbelt, muss sich biegsam zeigen, anpassen, denn auch in Köpenick stehen nicht mehr elf Schlosserjungs auf dem Rasen, sondern Fußballprofis, die verwaltet, geknetet, vermarktet und beschäftigt werden wollen. Letzteres gilt ebenso für alle anderen Mitarbeiter des Klubs. „Spiele ohne Menschen werden uns nicht so viel Spaß machen“ hat Dirk Zingler daher nun seine Worte variiert.

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