Max Kruse (M.) trainiert immerhin schon mit den neuen Kollegen.
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BerlinDer erste Arbeitsnachweis im Trikot des 1. FC Union lässt weiter auf sich warten: Zugang Max Kruse wird auch am Sonnabend beim Karlsruher SC (18.30 Uhr/Sky) nicht mitwirken können. „Das wird für das Pokalspiel noch nicht reichen“, sagte Trainer Urs Fischer vor der Erstrundenpartie im DFB-Pokal. Wegen einer Sprunggelenksverletzung hatte Kruse zuletzt im März für Fenerbahce Istanbul gespielt.

Aktuell befindet sich der Offensivspieler laut Fischer „im Aufbau“ und trainiert bereits mit der Mannschaft. Wann Kruse sein Debüt für Union geben kann, wollte der Coach nicht vorhersagen. „Es hängt davon ab, wie es ihm geht. Gerade wenn man aus größeren Verletzungen kommt, gibt es kleinere Rückschläge. Für mich ist es entscheidend, Tag für Tag zu nehmen“, sagte Fischer. Kruse sei „auf einem gutem Weg, aber es ist noch ein Stück, das er nehmen muss“, so der Trainer. Am Sonnabend in einer Woche startet Union gegen den FC Augsburg in die neue Bundesligasaison.

Verzichten muss Fischer neben Kruse auch auf die weiteren Offensivoptionen Keita Endō und Anthony Ujah. Im Angriff wird mit Marius Bülter und Marcus Ingvartsen hinter Stoßstürmer Sebastian Andersson also in Abwesenheit von Kruse wohl das gleiche Personal spielen wie regelmäßig in der Vorsaison. Der Schwede Andersson kehrte am Donnerstag nach seiner Länderspielreise zurück. Ob der 29-Jährige bei den Eisernen bleibt, ist angesichts anhaltender Wechselgerüchte weiter unklar.