LondonWembley, Hilton-Hotel, sechster Stock. Die Etage ist abgeriegelt: Überwachungskameras, Sicherheitspersonal, überall. Aufzüge und Türen lassen sich nur mit Karten öffnen. Niemand soll in die Blase eindringen, in der sich der Bulgare Kubrat Pulev und der Brite Anthony Joshua gerade bewegen. Die beiden boxen an diesem Sonnabend (21.30 Uhr, DAZN) in der Wembley-Arena nebenan vor 1000 Zuschauern um die Weltmeisterschaft im Schwergewicht.

Corona darf zwischen Hype, Handschuhen, Halle und Hotel kein Schlupfloch finden. Die Show soll gelingen, nachdem sie im Sommer wegen Corona im Stadion von Tottenham abgesagt wurde. Top-Promoter wie der Brite Eddie Hearn und Bob Arum aus den USA haben die Marketing-Maschinerie neu angekurbelt, Fernsehanstalten und Streamingdienste ihre Teams aufgefahren. Livebilder vom Kampf wird es in 200 Ländern geben. Joshua, 31, will vier WM-Gürtel verteidigen. Pflichtherausforderer Pulev, 39, hat lange, sehr lange auf dieses Duell gewartet. Und Faruk Shabani mit ihm.

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