Ein so ungewöhnlicher wie herausragender Torhüter: Silvio Heinevetter.
Foto: Imago Images

Berlin - Es ist nicht die Verabschiedung, die man sich vorgestellt hatte – nicht seitens der Spieler, nicht vom Verein und schon gar nicht von den Fans. Kein großes Abschiedsspiel, keine Jubeltiraden des Publikums, kein letztes Abklatschen mit den Mannschaftskameraden. Während bei den Füchsen in dieser Saison sieben Spieler den Verein verlassen, fällt dieser unangemessen stille Abgang bei einem ganz besonders auf: bei Torhüter Silvio Heinevetter, der nach elf Jahren in der Hauptstadt zum Liga-Konkurrenten nach Melsungen wechselt.

Ein Transfer, der als er bekannt wurde, für viele unvorstellbar wirkte und einiges an Aufregung mit sich brachte. Schließlich steht Heinevetter, der sich zum Gesicht der Füchse entwickelt hatte, fast schon symbolisch für den Handball in der Hauptstadt. Als ihn Geschäftsführer Bob Hanning von Magdeburg an die Spree holte, war es ein Zeichen für höhere Ambitionen und für ein neues Image der zwei Jahre zuvor aufgestiegenen Reinickendorfer. Und der Funktionär sollte nicht enttäuscht werden.

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