Hertha BSC hat Verstärkung für die laufende Saison gefunden. Der Bundesligaklub verpflichtet Marius Wolf bon Borussia Dortmund, der 24-Jährige wird ausgeliehen. Wolf hat bei Borussia Dortmund einen Vertrag bis Sommer 2023. Er kam in der Bundesliga in dieser Saison bisher noch nicht zum Einsatz. Der gebürtige Coburger war 2018 für fünf Millionen Euro von Eintracht Frankfurt nach Dortmund gekommen.

Mit Marius Wolf schließt Hertha BSC eine personelle Lücke auf der rechten Außenbahn. Die hat der Abgang von Valentino Lazaro für 22 Millionen Euro zu Inter Mailand hinterlassen. Die Verpflichtung ergibt auch Sinn, weil Hertha mit nur einem Punkt aus bisher drei Liga-Spielen hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist.

Wolf verfügt über Qualitäten im Angriff wie auch in der Defensive. In der vergangenen Saison kam er auf 16 Einsätze in der Bundesliga, vier in der Champions League und zwei im DFB-Pokal. Er erzielte sein bisher letztes Tor in einem Pflichtspiel für den BVB am 14. September 2018 in der Partie gegen seinen ehemaligen Verein Eintracht Frankfurt (3:1).

Marius Wolf im Supercup gegen Bayern

Seinen bisher größten Erfolg erreichte der Profi, der seine Laufbahn beim TSV 1860 München begann, 2018 im Trikot der Dortmunder, als er mit ihnen den DFB-Pokal gewann. In dieser Saison errang er mit dem BVB den Supercup im Duell mit dem FC Bayern München.

Das Transferfenster schließt am heutigen Montag um 18 Uhr. Auch andere Bundesligisten stehen offenbar vor Verpflichtungen oder Ausleihen. So deutet bei RB Leipzig alles auf eine Sturm-Rochade hin. Nach dem Leih-Abgang von Jean-Kévin Augustin zur AS Monaco soll Patrik Schick von der AS Rom kommen. Der Tscheche soll für zwei Jahre samt Kaufoption geliehen werden. Bisher hat RB sechs neue Spieler für gut 50 Millionen Euro verpflichtet.

1. FC Union hat Kader beisammen

Bei Bayern München ist Innenverteidiger Jérôme Boateng Kandidat für einen Wechsel auf den letzten Drücker. Vielleicht zu Juventus Turin? Dort hat sich Giorgio Chiellini (Kreuzbandriss) schwer verletzt. Boateng fehlte jedenfalls am Sonntag bei einem Werbetermin der Münchner Profis.

Der 1. FC Union hat derweil seine Kaderplanungen abgeschlossen. (BLZ)