Berlin - Eine Bindung zu den Bergen kann der Berliner in der eigenen Stadt nicht so recht aufbauen. Die größten Erhebungen, der Teufelsberg und die Arkenberge, sind künstlichen Ursprungs, aber selbst der große Müggelberg, mit seinen 114,7 Metern immerhin das höchste natürlich Gebilde der Hauptstadt, ist nicht gerade bis weit hinter die Stadtgrenzen zu sehen. Und generell fühlt man sich als Berliner, der luftlinientechnisch jeweils knapp 200 Kilometer von Ostsee und Harz entfernt ist, auch ein wenig hin- und hergerissen. „Ich sage immer, dass es den Berg- und den Strandtypen gibt“, erzählt Ron Scheduikat.

Blickt man auf die Instagram-Seite des Berliners sieht man, dass sich der 29-Jährige durchaus zu den Bergen hingezogen fühlt, mittlerweile eine große Leidenschaft für das Mittel- und Hochgebirge entwickelt hat. Und: „Wenn man generell gerne in den Bergen ist, dort wandert und auch noch Läufer ist, kommt man irgendwann auf die Idee, dass man auch mal in den Bergen laufen könnte“, erzählt er. Als er bei einem Urlaub in den Alpen einen Wanderweg sah, der mit sechs Stunden angegeben war, weckte das den sportlichen Ehrgeiz: „Das geht doch schneller, dachte ich mir. Und irgendwann kommt man relativ schnell darauf, dass es da auch einen richtigen Sport gibt.“

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