BerlinAls Regina Vollbrecht die Tür ihres Hauses in Berlin-Heiligensee öffnet, trägt sie bereits ihre Laufkleidung: dunkle Schuhe, eine schwarze Hose und ein gelbes Oberteil mit je drei großen schwarzen Punkten auf Brust und Rücken - das Blindenzeichen. Fast immer laufe sie mit diesem T-Shirt, wird Vollbrecht später sagen und erklären: „So bin ich auch in größeren Gruppen gut zu erkennen.“ Besonders bei engen Marathon-Starts habe sich das Shirt früher bewährt.

Aber nicht nur dabei. In ihrer Laufkarriere ist Regina Vollbrecht viele verschiedene Rennen und Distanzen gelaufen. 1500 Meter, Marathons, einen 100-Kilometer-Lauf und mehrere Ironmans – meistens unter Sehenden und immer schnell. So schnell, dass die heute 43-Jährige gleich mehrere Weltrekorde aufgestellt hat. Auf dem Weg zu dieser beeindruckenden Lauf-Vita hat sie all die Herausforderungen gemeistert, denen sich blinde Läufer zusätzlich stellen müssen. Von den Fahrten zum Training, über die Suche nach geeigneten Laufpartnern, bis hin zu einem zwangsläufig ineffizienteren Laufstil.

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