Ein Derby, das die Stadt in Atem hält: Chemie in Grün-Weiß gegen Lok in Blau und Gelb.
Foto: Imago Images

Berlin - Für manchen mag es wie Hohn klingen. Auch und gerade angesichts des Konstrukts RasenBallsport. Und doch ist es so, dass Leipzig in Sachen Fußball so viel Tradition hat wie sonst keine deutsche Stadt. Im Mariengarten wird im Januar 1900 der Deutsche Fußball-Bund gegründet, der VfB geht 1903 mit einem 7:2 gegen den Deutschen Fußball-Club Prag als erster deutsche Meister in die Historie ein. Die einst größte Arena, das Zentralstadion, auch Stadion der Hunderttausend, die 1956 sogar zu einem Punktspiel kommen, entsteht am Cottaweg. Ansonsten gibt es viel Chaos gerade zwischen dem 1. FC Lokomotive und der BSG Chemie, im letzten Jahr der Oberliga kommt die Posse mit dem FC Sachsen hinzu, der aus Chemie Böhlen entsteht, die Grün-Weißen aus Leutzsch aber gern mit ins Boot steigen. Auch ohne die Kicker mit der Dose, die den internationalen Fußball zurückbringen in die Stadt mit dem Völkerschlachtdenkmal, gibt es eine riesige Portion Leipziger Vielerlei.

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