Berlin - Fußballprofis verbringen fast zwangsweise mehr Stunden auf einem Hotelzimmer als auf dem Fußballplatz. Leon Goretzka erinnert sich noch gut, wie er in seiner Zeit beim FC Schalke 04 zum Zeitvertreib mit dem Zimmerkollegen Max Meyer mit größtem Vergnügen die „ulkigsten TV-Ausraster in Interviews aus den rosigen Zeiten“ angeschaut habe – und zwangsläufig stieß die heutige Führungskraft der deutschen Nationalmannschaft dabei auf jene legendäre Wutrede von Rudi Völler, als dieser nach einer Nullnummer auf Island im Fernsehinterview mit Waldemar Hartmann mächtig Dampf abließ – und dem ARD-Moderator den Konsum von drei Weißbier unterstellte.

Fast auf den Tag genau 18 Jahre ist der skurrile Vorfall jetzt her, und eigentlich befürchtet Goretzka nicht, dass die DFB-Auswahl im WM-Qualifikationsspiel auf Island (Mittwoch 20.45 Uhr/RTL) auf einen neuerlichen Tiefpunkt zusteuert, über den sich Bundestrainer Hansi Flick im Nachklapp beim TV-Verhör mächtig echauffieren muss. Wobei der 56-Jährige vor dem Abflug nach Reykjavik aus dem Teamquartier in Stuttgart-Degerloch ohnehin klarstellte, ein solcher Ausraster könne ihm nicht passieren. „Es ist nicht vorstellbar, definitiv nicht.“

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