Berlin - Im Neuköllner Büro der Boxgirls Berlin stapeln sich Pappkartons. Linos Bitterling hat aus Projektgeldern Handschuhe bestellt, Kopfschutze, Schwimmnudeln, Pratzen und Springseile. Sie sollten auf die Trainingshallen des Vereins verteilt werden, in die Bergmannstraße, die Karlsgartenstraße, ein paar Sandsäcke für die Halle in der Hobrechtstraße – als Überraschung, wenn das Training wieder beginnen kann. Aber jetzt, im zweiten Lockdown, war es nicht möglich, hineinzukommen in die Räume, die dem Verein sonst zur Verfügung stehen. Die Türschlösser waren ausgetauscht.

Der Profisport läuft weiter. Der Breitensport bleibt ausgesperrt. Bitterling versteht das, unterstützt alle Maßnahmen der Corona-Verordnung, gleichzeitig macht sich die Boxgirls-Leitung Sorgen. Der Verein bietet viele verschiedene Trainings an für Menschen, die Schutzräume brauchen und sich wohlfühlen, mit ihrer Peergroup zusammen Sport zu machen. „Wir haben Trainings für Mädchen, damit sind alle gemeint, die sich als Mädchen fühlen, für Frauen, für die LBGTIQ-Community und wir haben auch Mixed-Gender-Trainings, wo Menschen jeglichen Geschlechts teilnehmen können“, sagt Bitterling.

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