Vergangene Woche trafen sich die Bosse der führenden türkischen Fußballklubs in Istanbul. Das turnusmäßige Treffen der Süper-Lig-Potentaten stand im Zeichen der Lira-Krise, die sich dramatisch zugespitzt hat, nachdem US-Präsident Donald Trump diesen Monat die Zölle auf türkisches Aluminium und Stahl verdoppelt hatte. Die hochverschuldeten Klubs generieren Einnahmen fast nur in heimischer Währung, ihre Ausgaben, zum Beispiel die Spielergehälter, müssen sie aber in Dollar oder Euro bezahlen. Wie die Währungskrise die Nöte der Klubs verschärft, beschrieb Trabzonspors Präsident Ahmet Agaoglu, er sagte: „Wir hatten das Personalbudget der Mannschaft von 33 Millionen Euro auf 23 Millionen Euro runtergeschraubt. Mit der Währungskrise sind die Kosten aber wieder gestiegen, da 80 Prozent unserer Spieler ihre Gehälter in Euro beziehen.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.