Liverpool mit B-Elf weiter - Manchester City schlägt Chelsea

Der FC Liverpool hat sich im englischen Ligapokal vor allem dank Ersatzkeeper Caoimhín Kelleher in die nächste Runde gemüht. Mit einer B-Elf gewannen die Red...

Riyad Mahrez (M) von Manchester City feiert mit seinen Mannschaftskameraden seinen Treffer zum 1:0.
Riyad Mahrez (M) von Manchester City feiert mit seinen Mannschaftskameraden seinen Treffer zum 1:0.Dave Thompson/AP/dpa

Liverpool-Der FC Liverpool hat sich im englischen Ligapokal vor allem dank Ersatzkeeper Caoimhín Kelleher in die nächste Runde gemüht. Mit einer B-Elf gewannen die Reds in Anfield 3:2 im Elfmeterschießen gegen Drittligist Derby County, nachdem die Partie über 90 Minuten torlos geblieben war.

Kelleher parierte gleich drei Elfmeter für die Gastgeber. Zuvor hatte Roberto Firmino den Ball vom Punkt über das Tor geschossen. Außerdem hielt Derby-Torwart James Collins einen Schuss von Liverpools Stefan Bajcetic. Den entscheidenden Schuss zum Sieg für die Reds verwandelte Harvey Elliott.

Meister Manchester City setzte sich in der dritten Pokalrunde ohne einige seiner Stars mit 2:0 (0:0) gegen den kriselnden FC Chelsea durch. Riyad Mahrez (53. Minute) und Julian Alvarez (58.) trafen im Etihad-Stadion für die Gastgeber, während der Ex-Dortmunder Erling Haaland sowie die Offensivstars Kevin De Bruyne und Phil Foden auf der Bank blieben. Im Tor der Cityzens überzeugte der frühere Bielefelder Stefan Ortega mit einigen Glanztaten.

Premier-League-Tabellenführer FC Arsenal musste sich ohne zahlreiche Stars zuhause mit 1:3 (1:1) gegen Brighton & Hove Albion geschlagen geben. Nachdem die Gunners zunächst durch Edward Nketiah (20.) in Führung gegangen waren, trafen der frühere Arsenal-Profi Danny Welbeck (27./Strafstoß), Kaoru Mitoma (58.) und Tariq Lamptey (71.) für Brighton. Trainer Mikel Arteta schonte unter anderem Gabriel Jesus, Martin Ödegaard und Bukayo Saka.

Tottenham Hotspur blamierte sich in Überzahl und mit Nationalstürmer Harry Kane in der Startelf mit 0:2 (0:0) bei Liga-Schlusslicht Nottingham Forest. Im Gegensatz zum FA Cup gilt der Ligapokal in England als eher unbedeutend und einigen Clubs sogar als lästig. Deshalb schonen viele Trainer ihre Stars und geben dem Nachwuchs im Pokal eine Chance.