Die Fans von Lok Leipzig verfolgen frustriert, wie die Mannschaft den Aufstieg verpasst.
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BielefeldLok Leipzig hat den Aufstieg in die Dritte Liga verpasst. Gegen den ostwestfälischen Regionalligisten SC Verl reichte ein 1:1 in der Bielefelder Schüco-Arena nach dem 2:2 im Hinspiel in Leipzig nicht aus. Verl hat damit als viertes Team nach dem 1. FC Saarbrücken, Türkgücü München und dem VfB Lübeck den Sprung in die 3. Liga perfekt gemacht. Die Leipziger hingegen haben die Rückkehr in den Profifußball verpasst. Verl hatte die Relegationsspiele als Tabellenzweiter der Regionalliga West erreicht, weil der souveräne Tabellenführer SV Rödinghausen wegen zu hoher DFB-Auflagen keine Drittliga-Lizenz beantragt hat. Lok hatte sich aufgrund der Quotientenregel gegen die VSG Altglienicke durchgesetzt.

Die 1:0-Führung der Sachsen kurz vor der Pause fiel durch ein Eigentor des Verler Kapitäns Julian Stöckner, der kurz vor der Pause eine Flanke von Maik Salewski mit dem Hinterkopf ins eigene Tor lenkte. Der Ausgleich gelang Ron Schallenberg in der 73. Minute. Im zweiten Abschnitt musste die Partie wegen einer Verletzung von Schiedsrichter Arne Aarnink (Nordhorn) einige Minuten unterbrochen werden, Assistent Eric Müller (Bremen) übernahm danach die Spielleitung.

Die Partie konnte wegen der strengen Corona-Einschränkungen im Kreis Gütersloh nicht in der Verler Sportclub Arena ausgetragen werden und fand deshalb in der Bielefelder Schüco-Arena statt.