Am 6. Oktober siegte Chemie Leipzig mit Elvir Ibisevic (l.) im Derby-Hinspiel gegen Lok Leipzig (im Bild: Patrick Wolf) mit 2:0. 
Foto: Picture Point/Imago Images

Berlin - Statistiker und Augenzeugen streiten bis heute über die Anzahl an Zuschauern, die am 22. April 1987 im imposanten Zentralstadion eine Sternstunde des Leipziger Fußballs feierten. Die Angaben beim Duell zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und Girondins Bordeaux im Halbfinale des Europacups der Pokalsieger schwanken zwischen 73.000 Fans, so die offizielle Version,  90.000 und geschätzten 120.000. Lok besiegte die Franzosen im Elfmeterdrama mit 6:5 und Torhüter René Müller stieg zum Helden auf. Zwei Strafstöße hatte er pariert, den letzten entscheidenden Strafstoß verwandelte er selbst – mit einem Hammer ins Dreieck. „Das war mein erster Elfmeter, den ich geschossen habe“, sagte Müller, „ich habe einfach draufgehalten.“ Später unterlag Lok im Cup-Endspiel in Athen Ajax Amsterdam mit 0:1.

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