Lucas Tousart ist seit drei Tagen bei Hertha im Mannschaftstraining und dirigiert schon seine Mitspieler. 
Lucas Tousart ist seit drei Tagen bei Hertha im Mannschaftstraining und dirigiert schon seine Mitspieler. 
Foto: Matthias Koch

Berlin - Das mit dem Aberglauben und Fußballern ist so eine Sache, die man analytisch nicht erklären kann. Als Lucas Tousart bei seiner Unterschrift zu seinem Vertrag gefragt wurde, welche Rückennummer er haben wolle, sagte der Franzose spontan: „Die 29!“ Es ist eine hohe Nummer, aber keine große im klassischen Sinne. Er hätte zum Beispiel auf die Sechs bestehen können. Schließlich soll er genau diese Position als wichtiger Schaltspieler im Mittelfeld bekleiden. Außerdem ist er bis dato mit 25 Millionen Euro der teuerste Einkauf, den sich die Blau-Weißen geleistet haben. Nein, Vladimír Darida darf seine Sechs behalten und muss zum Beispiel nicht auf die Acht, die nach dem Abgang von Salomon Kalou freigeworden ist, umsatteln. Tousart hat für seine ungewöhnliche Nummernwahl eine ganz gewöhnliche Erklärung: „Ich wollte die 29, weil ich am 29. April Geburtstag habe. Außerdem hatte ich sie bei Lyon. Sie hat mir dort Glück gebracht. Die will ich nicht wechseln.“

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