Madrid - Cristiano Ronaldo rutschte auf den Knien über den Rasen, lachte und riss die Arme nach oben. Trainer José Mourinho katapultierte sich von der Bank und schlitterte auf den Knien über das Grün, man fürchtete um den schicken Maßanzug. Drumherum 70.000 Zuschauer in Ekstase. Ach, wie schön kann Fußball sein!

Uneingeweihte Beobachter hätten am Dienstagabend im Estadio Santiago Bernabéu den Eindruck gewinnen können, Real Madrid habe soeben den zehnten Titel in der Champions League gewonnen und nicht die erste Gruppenpartie. Der befreiende Jubel war dem Ärger der vergangenen Wochen geschuldet – und dem Spielverlauf. Es war ein Tanz am Abgrund gewesen, der im Gipfelsturm und einer rührenden Versöhnungsfeier kulminierte. Großes Theater. Und Ronaldo als Held mittendrin.

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