„Mannschaft fit bekommen“: Netzhoppers hoffen auf Rückkehrer

Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee hofft auf die Rückkehr verletzter oder angeschlagener Spieler. „Wir haben zu viele Verletzte und zu wenige S...

Bestensee-Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee hofft auf die Rückkehr verletzter oder angeschlagener Spieler. „Wir haben zu viele Verletzte und zu wenige Spieler, die trainieren können“, sagte Teammanagerin Britta Wersinger nach der klaren 0:3-Heimniederlage gegen die SVG Lüneburg am Sonntag. Die mit nur einem Sieg aus sechs Spielen gestarteten Brandenburger schöpfen dabei Hoffnung angesichts des zwischenzeitlich ausgeglichenen Spiels gegen die favorisierten Niedersachsen, „die Sätze zwei und drei sahen richtig gut aus“.

Doch zur Regeneration bleibt der Mannschaft von Netzhoppers-Trainer Tomasz Wasilkowski nur wenig Zeit. Am Mittwoch steht in Giesen das Pokal-Viertelfinale (19.00 Uhr) an, am Samstag folgt das Auswärtsspiel in Herrsching. „Max Schulz bleibt daheim“, sagte Wersinger, die hofft, dass Malachi Murch, Byron Keturakis, Theo Timmermann und Raymond Barsemian wieder zur Verfügung stehen - und sei es nur für wenige Spielmomente: „Wir müssen zusehen, dass wir die Mannschaft fit bekommen.“

Dann soll eine Aufholjagd starten. Hinter dem mit 21 Punkten souverän führenden Titelverteidiger BR Volleys zählen die Plätze zwei bis sechs zu den Verfolgern des Spitzenreiters. Auf dem siebten Platz liegen die Netzhoppers mit nur einem Sieg aus sechs Partien.

Dass Potenzial im Team schlummert, hatten die Netzhoppers zum Saisonauftakt beim Bounce House Cup gezeigt. Dort überraschten die Brandenburger mit Siegen gegen Düren und Lüneburg, gegen die es jetzt in der Liga klare Niederlagen gab. Doch Wersinger rechnet auch wieder mit besseren Leistungen: „Wir sind von Hause aus optimistisch und arbeiten daran, dass sich etwas ändert.“