Maodo Lo: „Nicht auf Teufel komm raus“ in die NBA

Alba Berlins Basketball-Nationalspieler Maodo Lo hat den Traum von einem Wechsel in die NBA noch nicht aufgegeben, will ihn aber auch nicht erzwingen. „Ich w...

ARCHIV - Maodo Lo (l) in Aktion.
ARCHIV - Maodo Lo (l) in Aktion.Andreas Gora/dpa/Archivbild

Berlin-Alba Berlins Basketball-Nationalspieler Maodo Lo hat den Traum von einem Wechsel in die NBA noch nicht aufgegeben, will ihn aber auch nicht erzwingen. „Ich will nicht auf Teufel komm raus nur dahinkommen. Solche Optionen habe ich inzwischen schon öfter abgelehnt“, sagte der 29-jährige Berliner dem rbb. „Meine Priorität in der Karriere war es bisher, mich immer zu entwickeln und besser zu werden. So ist es auch weiterhin.“ Die beste Basketball-Liga der Welt sei immer ein Traum und Ziel von ihm gewesen, aber „es muss passen und auch die richtige Situation sein“. 

Lo hatte bei der Basketball-Europameisterschaft im Sommer mit Deutschland Bronze geholt und dabei starke Leistungen gezeigt. NBA-Profi und Nationalmannschaftskollege Dennis Schröder bezeichnete ihn als den nächsten deutschen Spieler, der den Weg in die Liga nehmen werde.

Momentan denke er aber ohnehin nicht an die NBA, sagte Lo. „Ich versuche, mit Alba die bestmögliche Saison zu spielen und mich persönlich weiter zu verbessern. Wo mich der Weg dann hinführt, weiß man nicht im Voraus“, sagte der Aufbauspieler, der aktuell noch wegen einer Sprunggelenksverletzung aussetzen muss. „Es wird von Tag zu Tag besser, aber ich bin noch nicht fit. Ich merke, dass ich noch ein bisschen brauche.“ 

Mit den Berlinern hält er in diesem Jahr auch den Einzug in die Playoffs der Euroleague für möglich. „Wenn ich das nicht tun würde, dann gäbe es ja auch gar keinen Grund, tagtäglich alles zu geben. Es ist das Ziel jeder Mannschaft sich zu verbessern. Wir haben hier gute Rahmenbedingungen, um auf die Leistung der vergangenen Saison aufzubauen“, sagte er.