Berlin - Die Eisbären haben einen neuen Serientäter. Mit drei Torbeteiligungen beim 6:1 (2:0, 1:1, 3:0) gegen die Krefeld Pinguine punktete Nationalstürmer Marcel Noebels im 14. Spiel hintereinander und knackte damit den bisherigen Bestwert von Sean Backman und Steve Walker. Leo Pföderls Torserie hingegen riss. Sein Rekord bleibt nun bei neun Spielen in Folge mit einem Tor bestehen. „Gerne hätte ich Leo geholfen, seine Serie fortzusetzen“, sagte Noebels.

Für Noebels könnte es kaum besser laufen

Was seine persönliche Bilanz angeht, könnte es besser kaum laufen. Beim 1:0 durch Kris Foucault (5.), dem ersten von drei Berliner Powerplay-Toren, war der wertvollste DEL-Spieler der Vorsaison noch nicht beteiligt, aber beim zweiten EHC-Tor offenbarte er seine Übersicht, als er den freistehenden Jonas Müller entdeckte, der sich solche Chancen in dieser Saison nicht entgehen lässt (12.).

Nur kurz durfte Krefeld von einer Überraschung in Berlin träumen, als Martin Schymainski nach sehenswerter Vorarbeit von Arthur Tianulin in Überzahl auf 1:2 (23.) aus Sicht der Gäste verkürzte. Der Russe hatte sich den Puck auf den Schläger geschoben und an den EHC-Verteidigern vorbei zum Torschützen geschaufelt. Grundsätzlich ließen sich die Eisbären aber nicht von ihrem Kurs abbringen. Zehn Minuten später erhöhte Lukas Reichel im Powerplay auf 3:1. Auch hier kam die Vorlage von Noebels.

Im Schlussdrittel sorgten Matt White, Zach Boychuk im Powerplay (58.) nach Noebels’ dritter Vorlage und Frank Hördler schließlich für klare Verhältnisse. Nach dem achten Heimsieg in Serie führen die Berliner die Nordgruppe der DEL nun überlegen an. Der erste Verfolger Düsseldorfer EG hat bei einem mehr bestrittenen Spiel bereits sieben Punkte Rückstand.