So sehen Torschützen aus: Leon Goretzka schaut dem Ball hinterher.
Foto: dpa/Laszlo Balogh

Budapest/München - Javier Martínez blickte beinahe ungläubig in den Himmel, er lachte das Lächeln eines glückseligen Fußballers, der seine Münchner Geschichte zu einem fast schon kitschigen Ende gebracht hatte. Sein Kopfball am Donnerstagabend zum 2:1 gegen den FC Sevilla in der 104. Minute des Spiels um den Uefa-Supercup bescherte dem FC Bayern den vierten Titelgewinn des Jahres. Und das im wohl letzten Einsatz des eingewechselten Martínez, 32, der nach acht Jahren in München kurz vor seiner Rückkehr zu seinem Heimatverein Athletic Bilbao steht. Lucas Ocampos hatte Sevilla zunächst per Foulelfmeter in Führung gebracht (13.), ehe Leon Goretzka ausglich (34.).

Schon 2013 hatte Martínez im damaligen Supercup-Endspiel gegen den FC Chelsea in der Nachspielzeit der Verlängerung mit seinem Tor zum 2:2 den Sieg durch ein 5:4 im Elfmeterschießen ermöglicht. Nun traf er wieder entscheidend in der Verlängerung und sorgte für eine ganz besondere Pointe. Und auch für ein Novum des Trainers Hansi Flick, der nun als erster alle vier Titel in Bundesliga, Pokal, Champions League und Uefa-Supercup in einem Jahr gewonnen hat. Das hatte noch nicht einmal Jupp Heynckes geschafft, der 2013 nach dem Triple an Pep Guardiola übergeben hatte.

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