Berlin - Die Ausnahme ist schon längst zum Regelfall geworden. Corona, Abstand, soziale Kontakte minimieren. Dank des Internets konnte sich Herthas Zugang Matteo Guendouzi am Mittwoch bei den Journalisten vorstellen. Im leeren Presseraum des Klubs saß er auf dem Podium und beantworte in der interaktiven Runde geduldig die Fragen. Immer wenn der 21-jährige Franzose länger über seine Antwort nachdenken musste, strich er sich durchs Haar. Aber was heißt Haar? Das ist eine dunkle Lockenmähne, die bis über die Schultern hängt. Die Übersprungreaktion gab ihm sicheren Halt im Auftreten. Überhaupt gibt ihm die auffällige Frisur schon ein Leben lang eine gewisse Balance, an der er nichts ändern will.

„Ich hatte schon als kleines Kind diese langen Haare. Meine Locken behalte ich, bis mir die Haare ausfallen“, sagt er nach der obligatorischen Frisurfrage, die ihm gestellt wird, seit er Fußball spielt. Es war so beim Jugendteam des Topklubs Paris Saint-Germain, beim Erstligisten FC Lorient, beim FC Arsenal und jetzt eben auch bei Hertha. Es liegt eine gewisse Beharrlichkeit in dem Statement, die viel über seine Persönlichkeit sagt.

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