Max Verstappen hat seine Sieg-Chance in Silverstone erkannt und genutzt.
Foto: HOCH ZWEI/Pool/Andy Hone

Berlin - Die Reifen also machen diese Formel-1-Saison spannender als gedacht, bezwingen erstmals Mercedes, wecken hier neue Hoffnungen und verstärken da die Verzweiflung. Das Jubiläumsrennen zeigt vor allem die Kluft zwischen Lust und Frust, den großen Unterschied zwischen Sieger Max Verstappen im Red-Bull-Honda und dem Verlierer Sebastian Vettel im Ferrari. Der eine überzeugt sogar sein zweifelndes Team von der Erfolgschance, der andere zweifelt mehr und mehr an seinem Rennstall. So viel Drama!

Gegen den Strom schwimmen, als einziger ganz vorn die harten Reifen aufziehen, und dann stur sein Ding durchziehen: Max Verstappen, 22, hat die Hoffnung noch lange nicht aufgegeben, doch noch jüngster Weltmeister der Formel-1-Geschichte zu werden. Erstmals in diesem Jahr vor Favorit Lewis Hamilton, in der WM-Wertung nach fünf Rennen 30 Zähler hinter dem Titelverteidiger. Schwer ausrechenbar zu sein, das ist das Credo von Red Bull Racing, nicht nur bei den Reifen. „Hätten wir dasselbe wie Mercedes getan, wären wir hinter ihnen gelandet“, weiß Teamchef Christian Horner.

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