Berlin - Als wäre die Ankunftszeit nicht schon schlimm genug gewesen, hatten die Füchse Berlin auch noch diese aufs Gemüt drückende Niederlage im Reisegepäck. In ihrem Lieblingsgefährt der vergangenen Woche, dem Teambus, waren sie in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag gegen 3 Uhr wieder in Berlin angekommen und hatten sicherlich mehr an der 27:30-Niederlage wenige Stunden zuvor beim HC Erlangen zu knabbern als an der Tatsache, dass sie in sechs Tagen und bei zwei Spielen deutlich mehr als 2000 Kilometer im Bus verbracht hatten.

Die Serie von neun Siegen am Stück in der European League und der Bundesliga war gerissen. Vor allem deshalb, weil die Mannschaft in mehreren Situationen einen Drei-Tore-Rückstand ausgleichen, aber nicht in Führung gehen konnte. Neben den „ärgerlichen Fehlern“ im Angriff war Jaron Siewert vor allem mit dem Rückzugsverhalten seiner Mannschaft unzufrieden. Zudem „haben wir die Rückraumschützen im Positionsangriff nicht so unter Druck setzen können“, sagte der Füchse-Trainer.

Bereits am Dienstag (18.45 Uhr) geht es in eigener Halle in der European League gegen den französischen Vertreter aus Nimes weiter. Mit einer Abwehrkonstellation, die viel Druck und Tempo nach vorne erzeugt, sollen wieder leichtere Tore fallen, damit es für die Füchse wieder mit einem Sieg ins Bett geht.