Muss sich Lionel Messi im Streit mit dem FC Barcelona nun schon selbst an den Kopf fassen?
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BarcelonaJetzt boykottiert Lionel Messi auch noch das Training beim FC Barcelona. Das berichten jedenfalls spanische Medien. Im Streit um den Abschied von seinem langjährigen Klub soll der 33-Jährige laut spanischen Medien  angekündigt haben, er werde an diesem Sonntag nicht zum Coronatest vor der ersten Einheit am Montag erscheinen. Lässt Messi die Auseinandersetzung bewusst eskalieren?

Der sechsmalige Weltfußballer meint, Training und Test stünden im Widerspruch zu seiner Kündigung. Der Angreifer will ja den FC Barcelona ablösefrei verlassen und beruft sich auf eine Klausel, die ihm das nach dem Ende einer Saison gestattet. Barça sagt, die Frist dafür sei abgelaufen.

Mal wieder geht es ums Geld, um eine satte Ablöse, denn ein Umdenken des Argentiniers erscheint nicht zuletzt vor dem Hintergrund der jüngsten Eskalation ausgeschlossen. Eine Saison ohne Titel hat Messi den letzten Impuls gegeben, sich nach Jahren bei Barca neu zu orientieren.

Wie sein neuer Verein heißt, ist derzeit Gegenstand von Spekulationen. Immer mehr Topklubs werden ins Gespräch gebracht. Jetzt soll auch Juventus Turin um Starangreifer Cristiano Ronaldo an Lionel Messi interessiert sein. Der Zeitung L'Équipe zufolge habe der Klub sich ins Bieterrennen eingeschaltet. Allerdings habe  Manchester City weiterhin die besten Chancen auf Messi, stellte das französische Blatt klar. Es meint mit Blick auf Ronaldo: „Die beiden Männer sind sportliche Rivalen, aber sie respektieren und schätzen sich. Und gemeinsam hätten sie alle Waffen, um wieder die Champions League zu holen.“ L'Équipe schreibt schwärmerisch: „Sie sind zu Symbolen für die Großartigkeit dieses Traumtheaters geworden.“