London/Köln - Für Mesut Özil und den FC Arsenal läuft es alles andere als rund. Jesé schoss Stoke City zum 1:0-Sieg gegen dominierende Gunners, die mit 77 Prozent Ballbesitz nichts Zählbares zustande brachten. Der deutsche Nationalspieler enttäuschte dabei auf ganzer Linie und blieb erneut blass.

Noch während der Partie verpasste die Polizei in Stoke dem Weltmeister via Twitter einen Seitenhieb. Auf die Meldung eines Raubes antworteten die Beamten wie folgt: „Entschuldige für die verspätete Antwort. Wir waren damit beschäftigt eine vermisste Person zu suchen. Familienname: Özil. Hat ihn jemand gesehen?“

Die Kurzmitteilung war am Sonntag der Renner auf der Insel. Über 8.000 Mal (Stand Montagmorgen) wurde der Tweet retweetet. Damit nicht genug. 

Nach der Pleite ließ TV-Experte und Liverpool-Legende Steven Gerrard kein gutes Haar an den 28-Jährigen. „Er hat mich frustriert“, schimpfte der frühere englische Nationalspieler. „Er hat ein Weltklasse-Talent, aber macht viel zu wenig daraus. Er will nur den Ball haben und irgendwelche Dinge damit machen. Seine Reaktion und Körpersprache gefallen mir überhaupt nicht.“

Der Londoner Klub wartet der Saison 2009/10 auf einen Start mit zwei Siegen in Folgen. (mbr)