Berlin -  Wer die Kommunikationshoheit besitzt, hat die Chance, Dinge zu lenken. Dieses Phänomen ist gerade beim Deutschen Schwimm-Verband (DSV) zu beobachten. Seitdem nach der Beurlaubung des Freiwasser-Bundestrainers Stefan Lurz vor mehr als zwei Monaten kurz darauf auch Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen nicht mehr für den DSV tätig war, hat die Kommunikation der Eigeninteressler Fahrt aufgenommen.

Das geht munter so weiter: Der DSV stellte den Berliner Wassersprung-Bundestrainer Lutz Buschkow am Freitag nach der Präsidiumssitzung als kommissarischen Leistungssportdirektor bis zu den Olympischen Spielen im Sommer in Tokio vor. Einen Mann aus dem bestehenden Personal, der bereits von 2008 bis 2016 den Leistungssport im DSV gelenkt hatte, der also die Abläufe und Trainer in den fünf olympischen DSV-Disziplinen kennt. Und eben nicht: Olympiasieger Michael Groß, einen Externen, dessen Name von Athletensprecherin Sarah Köhler und Bundestrainer Bernd Berkhahn ins Spiel gebracht worden war.

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