Berlin - Nach dem Schlusspfiff lagen sich die Fans im Stadion An der Alten Försterei freudetrunken in den Armen. Und auf dem Feld, etwa zehn Meter vor dem eigenen Strafraum, sank Michael Parensen in sich zusammen. Die Freudentränen wischte sich der Fußballprofi des 1. FC Union nach dem 2:0-Erfolg gegen den SC Freiburg immer wieder mit dem roten Trikot aus dem Gesicht. Die Mitspieler kamen und herzten ihn. Später dann ging er mit Sohnemann Milian Luca, 4, an seiner Seite auf die Ehrenrunde. „So ein bisschen haben mich die Gefühle übermannt“, sagte Parensen hinterher. „Mir sind irgendwie die Tränchen gekommen.“

Für jeden Kicker geht mit dem Debüt in der Bundesliga ein Kindheitstraum in Erfüllung. Bei Marius Bülter, dem Torschützen zum 1:0, war das bereits zu Saisonbeginn am 18. August beim 0:4 gegen RB Leipzig der Fall. Bei Robert Andrich, Grischa Prömel oder Christopher Lenz ebenfalls. Sie feierten allesamt ihr erstes Spiel im deutschen Oberhaus im Alter von 26 (Bülter), 25 (Andrich und Lenz) oder 24 (Prömel). Es kann allerdings, wie bei Parensen, auch im verhältnismäßig hohen Alter dazu kommen. Mit 33 Jahren stand der Routinier an diesem für ihn historischen 19. Oktober erstmals in einem Erstligaspiel auf dem Rasen.

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