Bad Saarow - Es klingt wie ein Widerspruch. Es klingt, als hätte Michael Preetz womöglich etwas falsch verstanden. Doch es stimmt schon. Der Manager von Hertha BSC hat wirklich recht, wenn er sagt: „Wir sind weit entfernt von den Europapokalplätzen, auch wenn wir in der Europa League spielen.“ Weit entfernt, weil andere Klubs mehr Geld und bessere Spieler haben. Trotzdem dabei, weil man mit weniger Finanzkraft und einem funktionierenden Kollektiv manchmal ein paar Wettbewerbsnachteile ausgleichen und für eine Überraschung sorgen kann. Mindestens überraschend ist es ja immer noch, dass Hertha in der vergangenen Saison den sechsten Platz belegt hat. Preetz sagt: „In einer normalen Fußballwelt ist das nicht möglich.“ Aber was ist schon normal?

Der Manager hatte am Mittwoch zu einem Mittagessen geladen und gekommen sind zwanzig Reporter. Vor ein paar Jahren war das noch unvorstellbar. Eine lockere Fragerunde ist daraus geworden. Mit Blick auf den schönen Scharmützelsee. Das Teamhotel in Bad Saarow, wo die Mannschaft von Pal Dardai ihr Lauftrainingslager aufgeschlagen hat, liegt in Ufernähe. Und weil Staugefahr und Wetterlage nur am Anfang ein Thema waren, wurde am Ende des Gesprächs klar, was Hertha in der kommenden Saison erwartet. Und auch, dass der Verein noch nicht auf jede Frage eine Antwort haben kann. Preetz: „Es ist ja schon etwas länger her, dass wir in Europa unterwegs waren.“

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