Ein klares Statement: Die Milwaukee Bucks treten nicht an.
Foto: Imago Images

New YorkDie Milwaukee Bucks hätten nur noch einen Sieg gegen die Orlando Magic gebraucht, um in den Playoffs der US-Basketballliga NBA in die zweite Runde vor zu dringen, doch als am Mittwochnachmittag die Sirene für das Ende der Aufwärmzeit durch die Disneyland-Arena in Orlando tönte, verschwanden die Bucks in der Kabine und kamen nicht zurück. Ihre Gegner packten ihre Sachen und ließen sich wieder in ihr Hotel fahren.

Die Weigerung der Bucks, zu ihrem Spiel anzutreten, war ein Vorgang, wie es ihn im amerikanischen Sport bislang noch nie gegeben hat. Die Athleten streikten aus Protest gegen die Schüsse auf den Afroamerikaner Jacob Blake durch einen Polizisten im Heimatstaat ihrer Mannschaft, Wisconsin. Anstatt zu spielen, verlangten sie, mit dem obersten Staatsanwalt von Wisconsin zu sprechen. „Wir haben die Nase voll von dem Morden“, erklärte George Hill, der Spielmacher der Bucks, dem Sportsender ESPN.

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