Berlin - Das neue Berliner Football-Projekt nimmt immer mehr Form an. Ende März war bekannt geworden, dass die Franchise mit dem Namen Berlin Thunder in der neu geschaffenen European League of Football an den Start gehen wird. Nun konnten auch die Gesellschafter benannt werden. Das Quartett bilden Konzertveranstalter Ronny Boldt, der ehemalige Chef von Sat.1/Pro Sieben Thomas Ebeling, der Münchner Unternehmer Levon Melikian sowie der ehemalige Berliner Fußball-Profi Marko Rehmer.

Große Aufregung um das Projekt

Nachdem zunächst große Aufregung rund um dieses Projekt herrschte, ja gar kurzzeitig das Gerücht aufkam, dass Berlin bei dieser neuen Liga gar nicht vertreten sei, ist mit der Bekanntgabe der Investoren nun ein wichtiger Zwischenschritt erreicht.

Weiterhin gilt es zu klären, in welchem Stadion Berlin Thunder seine Spiele ausrichten wird. Favorisiert wird das Stadion Lichterfelde, in dem Viktoria 89 als Aufsteiger in die 3. Liga zukünftig nicht mehr auflaufen darf.

Berlin Thunder ist eine von insgesamt acht Mannschaften in der ELF. Gemeinsam mit fünf weiteren Teams aus Deutschland sowie je einem aus Spanien und Polen sollen die Hauptstädter am 20. Juni in die Premierensaison starten. Einen Spielplan gibt es aber noch nicht.