Berlin - Ein mutiges Vereinsmitglied wagte es und bat um eine detailliertere Aufschlüsselung der Finanzzahlen: „Ist es in Zukunft zu erwarten, dass wir die Konzernsicht zu Gesicht bekommen?“ Dafür gab es eine Runde Applaus. „Für mich gilt als oberstes Gebot, den Verein zu schützen“, lautete die Replik des Präsidenten. Schöne Umschreibung für: nein.

Egal, wieder wurde geklatscht.  Auch andere kritische Nachfragen entkräftete Dirk Zingler mit Witz und Eloquenz. Viele waren es ja ohnehin nicht auf dieser Mitgliederversammlung des 1. FC Union, und wenn waren die Lacher auf Zinglers Seite. Das wirtschaftliche Argument griff an diesem Abend immer. Denn es erklärt, warum sich das Profi-Team in der Nähe der Versetzungsränge hält.

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