Berlin - Als Fan der Champions League muss man sich erst mal daran gewöhnen, dass ab dieser Saison bei der begleitenden Fernseh-Berichterstattung alles ein bisschen anders ist. Dass man nach der Neuverteilung der Übertragungsrechte die Spiele aus der fraglos attraktivsten Fußball-Liga der Welt nicht mehr von Sky, sondern von DAZN und Amazon Prime serviert bekommt. Eine Konstante gibt es allerdings, nämlich Sebastian Hellmann, der nach zweiundzwanzig Jahren als Chefmoderator bei Premiere und Sky künftig als Chefmoderator beim Streamingdienst des US-Konzerns in Erscheinung treten wird. Und das immer dienstags und damit zum ersten Mal heute Abend beim Duell FC Barcelona gegen den FC Bayern, während der Mittwoch DAZN gehört.

Mit der Verpflichtung des 53-Jährigen, dem es als Freier Journalist erlaubt ist, als Mister Bundesliga weiterhin für Sky zu arbeiten, ist den Amerikanern fraglos ein Coup gelungen. Hellmann, geboren in Bielefeld, seit Kindesbeinen auch Anhänger der dort beheimateten Arminia, ist nämlich ein Meister seines Fachs. Smart und kompetent ist er, und - wenn es sein muss  - auch ein unnachgiebiger Fragesteller, wie sich erst im Frühjahr bei einem Interview mit Hansi Flick zeigte. Flick, damals noch Trainer des FC Bayern, inzwischen Bundestrainer, war jedenfalls ganz schon genervt von Hellmann, weil der immer wieder mit neuem Ansatz nach dessen sportlicher Zukunft fragte. 

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