Man musste sich für diesen Fußballspieler begeistern, so wie sich die Freunde des schönen Spiels in den Sechziger- und Siebzigerjahren wohl geradezu zwangsläufig für Franz Beckenbauer begeistern mussten. Weil da mal wieder einer war, der so anders auftrat als all die anderen Abwehrmänner aus Deutschland. Nicht so verbiestert, nicht so grobschlächtig und nicht bloß am Zerstören, sondern eben auch am Schaffen interessiert.

Da schien einer endlich mal wieder alle Ängste überwunden zu haben, die vor dem riskanten, aber hoch wirksamen Steilpass ins Mittelfeld, und die vor dem kecken Dribbling in die gegnerische Hälfte. Ja, Mats Hummels wirkte frei. So frei, dass er von vielen eine Zeit lang sogar als eine Art Symbolfigur für die neue Leichtigkeit im deutschen Fußball wahrgenommen wurde.

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