Berlin - Zum Start ins Viertelfinale drehte Alba heiß, ließ Ulm beim 107:78 keine Chance. Heute steigt an der Donau Spiel 2, Berlins Basketball-Riesen könnten sich mit einem Sieg einen Matchball in der Best-of-five-Serie holen. Nur: Albas Überflieger stapeln ganz tief.

Nationalspieler Johannes Thiemann warnt: „Weil unser Sieg so deutlich war, müssen wir in Ulm eine Reaktion erwarten. Die werden noch mal etwas zeigen wollen.“ In diese Richtung denkt auch Alba-Macher Marco Baldi. Er erwartet aggressive Ulmer: „Natürlich ist nach so einem Spiel schwer zu glauben, dass es jetzt komplett anders verläuft. Aber wir haben das selbst schon zigmal erlebt, dass es passieren kann.“

Guard Martin Hermannsson glaubt gar: „Zu Hause fühlen sich die Ulmer wohler. Sie müssen nicht reisen, können im eigenen Betten schlafen. Das wird kein einfaches Spiel für uns.“

Alles richtig, aber wenn Alba einen normalen Tag erwischt, hat Ulm nichts zu melden. Also: nicht rumunken und einfach machen.