Berlin - Viel schneller als gedacht setzt die Deutsche Fußball-Liga (DFL) eine Forderung um, die immer wieder an den Fußball herangetragen wird: ihn von der Spitze aus weiblicher zu machen. Nicht nur den Frauenfußball, sondern auch Frauen im Fußball zu fördern – das stand im Februar als einer der zentralen Punkte im Bericht der „Task Force Zukunft Profifußball“. Ein halbes Jahr später gibt es einen ersten Erfolg: Donata Hopfen, 45 Jahre alt und zuletzt im Berliner Büro für BCG Digital Ventures tätig, tritt am 1. Januar nächsten Jahres die Nachfolge des auf eigenen Wunsch ausscheidenden DFL-Geschäftsführers Christian Seifert an und bekommt einen Dreijahresvertrag.

Die allerwichtigste Personalentscheidung für die 36 Lizenzvereine unter dem DFL-Dach zeugt von einigem Mut. Nimmt sich daran auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ein Beispiel, wenn das vakante Amt des Präsidenten neu zu besetzen ist? Die Königspersonalie der DFL könnte jedenfalls ein Fingerzeig für den DFB sein. Sollten die beiden wichtigsten Fußball-Institutionen bald von Frauen geführt werden, wäre das ein Meilenstein.

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